Olympiade der Samurai

Olympiade der Samurai

BAAR – 18. FEBRUAR 2018
2018-02 Samurais
Wo viele vor dem Fernseher sassen und begeistert die Olympischen Spiele in PyeongChang verfolgten, kämpften drei Samurais in Baar um den nächsten Gurt. Und es waren keine normale Gurtprüfungen, sondern die „olympische“ Disziplin – den Lehreranwärter Rotgurt.
In dieser Disziplin geht es um alles – den gesamten Stoff vom weissen, gelben, orangen, grünen und blauen Gurt. Eine geballte Ladung Konzentration, Kondition und Durchhaltevermögen wurde vom Schulleiter, Stephan Krellmann, gefordert. Die drei Samurais, Matthias Scheibmayr, Markus Rüttimann und Jannik Reidy (aus Baar) spürten bereits zu Beginn der Prüfung die ersten Schweissperlen während der Grundschule. Diese beinhaltet mehrere Cuts (Schwerthiebe) und Stellungen. Als dieser Teil vollbracht wurde, ging es weiter mit der Laufschule (Schwerthiebe, Kicks und Techniken von einem Ende des Dojos zum anderen). Nachdem die Blocks mit koreanischen Namen gekonnt gezeigt wurden, kam es zum ersten Highlight: die Formen. Das sind „Kämpfe“ gegen einen unsichtbaren Feind, wie eine Art Tanz mit dem Feind. Diese neun Formen wurden jeweils zweimal vorgeführt. Der imaginäre Feind wurde kraftvoll geschlagen. Als Abschluss dieses Teils der Prüfung kamen die neun Kjukgum Techniken: choreographierte Kämpfe: zuerst vor dem Spiegel mit dem Metallschwert, danach mit dem Bambusschwert gegeneinander. Der Kihap (Kampfschrei) fehlte nicht und obwohl sie alle Waffenbrüder sind, sahen die Kämpfe ernst und aggressiv aus. Der Samurai-Geist brannte im Trio.
Und die Olympischen Spielen gingen weiter im Fernsehen. Die nächste Diszeiplin wurde gestartet, die Athleten der vorigen durften pausieren. Nicht so bei GKMAF Krellmann, denn die drei Athleten hatten nun den zweiten Teil der Prüfung zu absolvieren: MugiUpsi (waffenlose Techniken). Sie sind eben nicht nur mit dem Schwert geübte Kämpfer, sondern auch ohne. Gefühlte Tausend Kicks, mehrere Abwehr- und Angrifftechniken und Choreographien standen noch auf der Agenda. Kombiniert mit Partnerübungen, um die Techniken einzusetzen, waren am Ende der vier Stunden alle Teilnehmer erschöpft. Sie hatten ihr Bestes gegeben und gaben nicht auf.
Wo bei den Olympischen Spielen nur eine Gold Medaille verteilt wird, erhielten alle drei den nächsten Gurt. Und so präsentierten sie gemeinsam den roten Gurt für das Gruppenfoto. So strahlten sie, erschöpft aber überglücklich: unsere Olympische Samurais!

Kampfkunst-Schüler bekämpfen erfolgreich den Wicht

Kampfkunst-Schüler bekämpfen erfolgreich den Wicht

BAAR – 17. DEZEMBER 2017
2017-12-Gurtpruefung
Wie vor Weihnachten stand die Erwartung in den Augen der Kinder und Erwachsenen vor der nächsten Gurtprüfung. Doch es wurde nichts verschenkt. Die Prüflinge mussten ihr Geschenk hart umkämpfen – wortwörtlich.
In erster Linie machten es die Erwachsenen im Kampf vor. Sie zeigten Stellungen, Abwehr- und Angriff Techniken sowie Formen mit Langstock oder Nunchaku. Zu Perfektion trainiert bei GKMAF Krellmann im letzten Jahr. Doch der kleine Weicht, die Angst, versuchte den Erfolg zu verhindern. Die sechs Erwachsenen besiegten ihn in gekonnter Kung Fu Manier und konnten sich somit den nächsten Gurt sichern.
Wo die Erwachsenen leichteres Spiel gegen den Wicht, die Angst, hatten, so war dieser fast schon so gross wie die Kleinen, die antraten. Auch sie präsentierten den gleichen Stoff der Erwachsenen. Sie hatten ja emsig geübt und versucht, den Wicht zu Besiegen. Mit freundlichen Worten konnte Stephan Krellmann, Leiter der Kampfkunst-Schule, sie zum Kampf gegen den Wicht ermutigen. Und so schafften sie es! Alle 20 Kinder strahlten stolz als sie den nächsten Gurt erhielten.
Und obwohl mit Schwert bewaffnet, hatten auch die Samurais einen harten Kampf gegen den Wicht. Schwerthiebe, -abwehr, Abläufe und sogar waffenlose Techniken und Kämpfe gehörten ins Repertoire. Gekonnt gemeistert erreichten die vier Schwertkämpfer die nächste Stufe.
„Sobald die Schüler begreifen, dass sie es für sich tun“, meint Schulleiter Stephan Krellmann, „dann klappt es – auch wenn sie nervös sind. Denn bei uns geht es nicht nur darum, die Techniken zu lernen, sondern auch das Selbstwertgefühl zu stärken. Ich bin stolz auf die Schüler. Sie haben gelernt, gegen die Angst zu kämpfen.“
So gingen alle am Nachmittag des 17. Dezember nach Hause. Der nächste Gurt eine Freude – und das schon vor Weihnachten.
Wenn Sie den Wicht, die Angst, auch besiegen wollen, schauen Sie rein.

Fotos der Mitglieder findet ihr hier (anklicken)

Samurai Kampfkunst an der FitnessExpo in Basel

Samurai Kampfkunst an der FitnessExpo in Basel

NOVEMBER 11, 2017 – BASEL

Basel stand dieses Wochenende ganz im Zeichen der Fitness. Die Sparte Kampfkunst ist jetzt bereits das zweite Mal dabei. Kampfkunst und Fitness – dir Kombination klingt sonderlich. Doch nur ein gut trainierter Körper und gesunder Geist führen zum Erfolg. Jacqueline Eichenberger, die Eigentümerin des grössten Kampfkunst und -sport Artikelgeschäftes der Schweiz organisierte an der FitnessExpo in Basel die Halle zu diesem Thema. So wurde alles über körpergerechtes Training, gesunde Nahrungsmittel und verschiedene Kampfkünste erklärt und gezeigt.

Eia!!! Ein Kampfschrei durchdrang die Halle. Die Stimmen der Messebesucher verstummten. Alle Augen waren auf den Mattenboden gerichtet, wo die GKMAF Krellmann die Kampfkunst Dae Ryeon Do Samurai vorstellte. Dae Ryeon Do Samurai heisst übersetzt der Weg zum Kampf mit dem Samuraischwert. Hier lernt der Schüler nicht nur Perfektion mit dem Samuraischwert, sondern sich auch ohne Waffe zu behaupten. Stephan Krellmann, Leiter der Kampfkunstschule, zeigte mit seinen 12 Schülern, was im Training eines Samurais wichtig ist und welche verschiedenen Techniken nötig sind, um ein richtiger Samurai zu werden. Wo sich die Fitnessbegeisterte im Studio ihre Muskeln separat trainieren, bewiesen die Schüler, dass alles zusammenhängt. Die Kinder zeigten im Vorfeld die Grundschule der verschiedenen Schwerthiebe und imitierten eifrig der Instruktorin nach im Kampfschrei. Die Kraft der Stimme passte zur Kraft des Schwerthiebs. Abläufe und Choreographien wurden präsentiert, das Schwert in kürzester Distanz zum Partner. Das Zusammenspiel der Schulter-, Arm-, Bauch-, Rücken- und Beinmuskeln ersichtlich in der Körperspannung und Technik der Schwertkämpfer. Stephan Kellmann konnte auch die Mythen aus Hollywood gekonnt widerlegen. Bildlich zeigte er, was nie funktionieren kann und wieso nicht. Als grosses Finale präsentierte die Truppen einen Massenkampf – koordiniert und konzentriert. Dennoch leuchtete in den Gesicherten der Schüler ein Lächeln – diese Art Fitnesstraining macht Spass! Und wenn die Truppe die Hallen durchlief, sah es jeder: das ist eine Einheit, die nicht zu stoppen ist. Die Expo Besucher staunten und waren sehr begeistert vom Auftritt.

Noch viele verschieden Kampfkünstler hatten Aufführungen an dieser FitnessExpo. Kampfkunst und Fitness gehen Hand in Hand in die Zukunft. Bald erscheint eine Reportage über die FitnessExpo auf dem Youtube Kanal Kampfkunst.News.

Fotos gibt’s wie immer in der Fotogalerie (hier klicken).

Das Phänomen der „Kampfkunst DREI“

Das Phänomen der „Kampfkunst DREI“

SEPTEMBER 23/24, 2017 – HINWIL/BAAR

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EINS – ZUSAMMEN EINE EINHEIT

GKMAF Schweiz kann nicht schlafen, denn es geht jetzt Schlag auf Schlag. Vor zwei Wochen waren Sie noch in Hollywood, jetzt geht es in der Schweiz weiter. Am vergangenen Samstag präsentierte Stephan Krellmann, Geschäftsführer der GKMAF Kampfkunstschule in Baar, den Teaser des neuen Schweizer Actionfilms im Kanton Zürich an der Suisse Hall of Honours. Dieser Kurzfilm begeisterte in den USA bereits den Starregisseur Art Camacho und die versammelten Kampfkünstler/Schauspieler. Auch die Zuschauer in Hinwil starten mit offenem Mund an die Leinwand und applaudierten heftig danach. Hinwil ist zwar kein Hollywood, aber trotzdem ein grosser Anlass für die kleine Schweiz. Herbert Forster, Kampfkünstler und Organisator, lud nebst Cynthia Rothrock und Samuel Kwok den über 70 jährigen und über zehn Jahren ungeschlagenen Kickweltmeister Bill „Superfoot“ Wallace extra zu diesem Event ein. Nach dem Gala-Abend drehte Krellmann zusammen mit allen versammelten Anwesenden am Film weiter. Die Szene wurde kurz erklärt und die Teilnehmer wussten, was zu machen. So entstand eine neue Szene, in der Cynthia von den Kampfkünstlern verteidigt wird – Action pur! So waren sie nicht nur am Anlass zusammen, sondern auch im neuen Film alle vereint.

ZWEI – TECHNIKEN UNTERRICHTEN / AUSZEICHNUNGEN ERHALTEN

An der Suisse Hall of Honours teilen Kampfkünstler aus der ganzen Welt ihr Wissen und ihre Techniken. Das ist für die Kampfkunstszene wichtig, denn da können sich die Meister austauschen und Freundschaften pflegen. Am Abend werden Auszeichnungen für die jahrelange Arbeit vergeben. Cynthia Rothrock, Actionstar, und Bill Wallace überreichten die von ihnen genehmigten Auszeichnungen. Alberto Navarro Mojica (Shui Zhu Do, Aegeri) unterrichtete zum Thema Selbstverteidigung. Dragan Pavkovic (Free Dragon Kampfkunstschule in Biel) brachte die Teilnehmer ins Schwitzen mit seinen Abhärtungstechniken. Stephan Krellmann (GKMAF Kampfkunstschule Baar) führte die Teilnehmer in die Kunst der Samurai ein. Alle drei Schulleiter wurden am Gala-Abend für ihre Leistungen mit Auszeichnungen geehrt.

DREI – MIT NUR DREI KICKS DEN GEGNER BESIEGEN

Die gute Zusammenarbeit mit dem Organisator der Suisse Hall of Honours hat seine Vorteile für Baar. Denn so konnte GKMAF Krellmann die beiden Superstars, Cynthia Rothrock und Bill Wallace für einen Workshop ins Zugerland bringen. Am Sonntag lernten die Teilnehmer Kick-Techniken von Cynthia Rothrock. Anschliessend zeigte Bill Wallace wie man mit nur drei Kicks jeden Gegner überwältigen kann. Humorvoll und schwungvoll. Nicht ohne Grund wird dieser 70-jährige Mann „Superfoot“ genannt. Es war ein grosser Erfolg. Der Youtube Kanal KampfkunstNews berichtetet über den Anlass zeigt auch die Interviews der Stars. So können wir bequem zu Hause die Stars persönlich miterleben.

Samurai kennt kein Alter

Samurai kennt kein Alter

AUGUST 2017- GISWIL: Zu Beginn des Sommerkampfkunstlagers der GKMAF Schweiz in Giswil denkt man unweigerlich an die beiden alten Herren in“ The Muppet Show“, wenn man sie sieht: Hugo Nicoletti und Hanspeter Schmitt. Die beiden pensionierten Lausbuben sind bekannt für ihre witzigen Kommentare sowie das verschmitzte Lachen. Doch wehe das Training beginnt, dann sind die beiden Schwertkämpfer nicht mehr zu bremsen.
Vor zwölf Jahren trafen sich Nicoletti und Schmitt im Samuraikurs. Damals waren sie nicht die Jüngsten, aber das hielt sie nicht davon ab, einmal etwas Neues zu Versuchen. Wer hätte je gedacht, dass diese Fügung ihre Leidenschaft wecken würde und sie in der Gurtordnung heute zu den Höchsten gehören.
Am Lehrer-Vorweekend trainiert Schmitt gerade die Befreiungstechniken mit Lara Liggenstorfer, eine 20-jährige angehende Kung Fu Instruktorin. Denn auch ohne Schwert muss der Samurai sich verteidigen können. Das macht das Training als Samurai in Baar einmalig – die Kombination von Samuraischwert und waffenlosen Abläufen.
Neu wird das „Training 50+“ für Senioren angeboten. Der Lehrstoff ist der gleiche, doch altersgerecht umgesetzt. Diesen Stoff übt gerade Nicoletti im Trainingslager. Der früher eher unsportliche Mann schwingt das Schwert als hätte er bereits in frühen Jahren damit begonnen. „Es gibt nur einen Zeitpunkt, der ideal ist, damit anzufangen“, so Nicoletti, „sofort“.
Haben Sie auch Lust am Samuraitraining? Ab 21. August findet jeden Montag von 9.00Uhr – 10.30Uhr das 50+ Samuraitraining statt.

Probetrainings

Probetrainings

Die Chinesen sagen: „Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an„. Bist du bereit für den ersten Schritt?

Komm doch vorbei zum kostenlosen und unverbindlichen Probetraining. So kannst Du besser beurteilen, ob die Kampfkunst für Dich das richtige ist. Probetrainings sind jederzeit möglich, einfach eine kurze E-Mail (betreff: Probetraining) an info@gkmaf.ch senden und angeben, an welchem Training Du teilnehmen möchtest.

Kleidung

Wir tragen im Training einen Dobok (Kampfkunst-„Uniform“). Du kannst aber in bequemen Sportsachen zum Training erscheinen. Auch trainieren wir baarfuss, also braucht es keine speziellen Schuhe fürs Training. Bewaffnet wirst du von uns.

Sommerlager 2016

Sommerlager 2016

Die Anmeldefrist für das Kampfkunst-Sommerlager laufen! Es findet vom 8.-13. August in Giswil statt. Alle Infos und Kosten findet ihr auf dem Info-Blatt (hier klicken).

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer!

Drei Schweizer Kampfkünstler erobern Österreich

Drei Schweizer Kampfkünstler erobern Österreich

Siebenhundert Jahre nach Morgarten, zeigen die Schweizer erneut, was sie können. Anlässlich der ersten Innsbrucker Hall of Honours, ging eine Truppe Schweizer vom ITMA Verband (International Tang Soo Do Moo Duk Kwan Association) ins Nahe Ausland. Im Rahmen dieser Veranstaltung fanden Kampfkunst-Seminare statt. Mehr als 150 Teilnehmer liessen es sich nicht entgehen, mit den grossen Meistern zu trainieren. Alberto Navarro Mojica (Shui Zhu Do, Ägeri) begann den Tag mit Angriff- und Abwehrtechniken, die gut zu lernen und klar verständlich waren. Kurz darauf betrat Stephan Krellmann (Dae Ryeon Do Samurai von der YunSong Schule in Baar) die Kampfkunstbühne. Was oft in Samurai-Filmen zu sehen ist, entspricht nicht der Wahrheit. Mit Bambusschwerter lernten die Schüler, was es heisst mit Schwert zu kämpfen, wie sich verteidigen und wie einen gezielten Angriff ausführen. So begann das Samurai Fieber, das in diesem Jahr seinen Höhepunkt in den USA im Oktober haben wird. Dort findet zum ersten Mal ein Turnier statt, bei welchem mit diesen Bambusschwertern frei gekämpft wird. Die Teilnehmer waren begeistert und trugen den Termin bereits in den Kalender ein. Als nächster Referent und Meister eröffnete Dragan Pavkovic (Free Dragon, Biel) seinen Seminar mit konditionell-anspruchsvollen Übungen. Kampfkunst wurde mit Körperspannung kombiniert, so endete der Kurs mit einem Bruchtest, bei welchem alle Teilnehmer einen Holzstab mit Körperspannung und Fokus durchtreten konnten. Weitere Highlights des Tages waren Seminare der starken Frauen. So brachte Agata Dowding die Teilnehmer gehörig ins Schwitzen, denn ein Kampfkünstler muss nicht nur Technik beherrschen, sondern auch fit sein. Die US-Schauspielerin und Queen of Martial Arts, Cynthia Rothrock beendete den Tag mit Kraftübungen und Kicks. Sie bewies ihr Können und ihre Erfahrung als Lehrerin, damit alle Teilnehmer – ob langjährige Kampfkunsterfahrung oder Anfänger – gute Tipps erhielten, ihre Techniken zu verfeinern.

Am Abend wurden die Doboks, die Gis und Kimonos durch Galakleidung ersetzt. Die Teilnehmer durften nun gemütlich sitzend die dargebotenen Shows geniessen. Von Wushu, Akrobatik und weiteren Kampfkunstvorstellungen; alles wurde gekonnt präsentiert. Gekrönt war der Anlass von den Auszeichnungen der drei Schweizer für ihre Leistungen in der Kampfkunst. Erfreut posierten sie mit der lächelnden Agata und Cynthia.

So bewiesen die Schweizer Kampfkünstler, dass eine Eroberung von Österreich auch friedlich geschehen kann. Die zufriedene Truppe verliess Innsbruck in Frieden. In Freundschaft.

Star Wars @YunSong

Star Wars @YunSong

Das Star Wars Fieber hat sie alle gepackt. Jung und Alt, Schwertkämpfer und Kung Fu-Schüler – alle in der YunSong Akademie in Baar sind gespannt auf den neuen Film. Bereits in der Garderobe finden die Gespräche statt und Theorien werden ausgetauscht. Jeder möchte ein Jedi-Ritter sein. Als gute Voraussetzung lernen bereits die Kinder die Grundstellungen und Techniken der Schwert-kampfkunst in Dae Ryeon Do Samurai. Mit Disziplin, Respekt und Anstand werden die jungen
Jedi ausgebildet. Neben diesen Faktoren lernen sie auch spezielle Techniken in der Kampfkunst kennen, z.B. wie man ein Schwert richtig hält, wie man damit zuschlägt, wie am besten ausweichen und angreifen.

Nachdem viele Kinder erfolgreich in der letzten Woche die nächste Gurtstufe erreicht hatten, stand in der letzten Trainingswoche etwas Ausser-gewöhnliches im Programm: die Verfilmung ihrer eigenen Star Wars Episode. Die Kinder tauschen Übungsschwerter für sogenannte „Lightsabers“ um und kämpften wie die Ritter aus dem Film. Ob als Bösewichte mit dem roten Lightsaber oder als Gute mit dem blauen, die Kinder spielten engagiert mit und gaben Inputs zum Schnitt und Vertonung. Schon bald erscheint ihr Film auf dem Youtube-Kanal.

Doch auch für diejenigen, die ohne Laserschwert kämpfen bietet die YunSong Akademie Trainings an, um Selbstwertgefühl, Körperspannung und Stärke auszubilden. Und wenn dann ein grosser, grauer Ausserirdische auftaucht, sind alle bereit.

Die Macht ist mit ihnen.

Hier die Videos:

Gurtprüfungen Dezember 2015

Gurtprüfungen Dezember 2015

Es war ein erfolgreiches Jahr für die YunSong Akademie und des Tang Soo Do Vereins. Nach den vielen Preisen und Anerkennungen im In- und Ausland konnten die Schüler erneut einen Sieg davon tragen.

Am 13. Dezember fanden in der YunSong Akademie in Baar die Gurtprüfungen statt. Bereits am frühen Morgen traten die Erwachsene an. Sie zeigten ihr Können in Jung Do Kung Fu und kämpften unerschrocken bis zum Ende der zweistündigen Prüfung. Die Mehrheit der Teilnehmer übt diese Kampfkunst aus, um sich verteidigen zu können. Mit ihren Schlägen, Schreien und Tritten sind sie nun bestens dafür gewappnet. Mit stolzem Gang überliessen sie das Dojo den Kung Fu Kindern. Kinder zu trainieren ist nicht einfach. Beim rasanten Tempo der heutigen Zeit fehlt es oft an Aufmerksamkeit und Ausdauer. Doch ein Ziel der YunSong Akademie ist nicht nur das Wissen in den Kampfkünsten zu fördern, sondern auch die Tugenden dessen. Die Schüler lernen durch Disziplin und Durchhaltevermögen, ihren Körper und Geist zu formen. Das stellten sie unter Beweis. Alle 25 Kinder konnten den nächsten Gurt erreichen. Die Schwertkämpfer von Dae Ryeon Do Samurai bildeten den Abschluss der Prüfungsreihe.
Die Formen führten sie mit Körperkontrolle und –spannung vor. Und ob sie mit oder ohne Schwert kämpften, sie waren überzeugend und konnten sich den nächsten Gurt sichern.So freuen sich alle auf die nächsten Lektionen… nach der wohlverdienten Weihnachtspause.